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Positive Entwicklung: Hartwarenbranche mit guten Zahlen fürs erste Halbjahr

iew-2018

Fünf Monate sind es noch bis zur Messe und wir wollen wissen: Wie ist die Stimmung in der Branche? Bei Industrie und Handel gibt es allen Grund zur Freude. Sie konnten im Vergleich zum Vorjahr in der ersten Jahreshälfte 2017 teils deutlich zulegen. Neben der Konjunktur stehen Onlinevermarktung und die Optimierung digitaler Prozesse im Fokus der Aufmerksamkeit – das Schlagwort „Industrie 4.0“ ist in aller Munde.

Das Bauhauptgewerbe erlebt einen regelrechten Boom und stößt immer wieder an seine Kapazitätsgrenzen. Auch die Branchen, die sich auf der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE in Köln präsentieren, können zufrieden sein: Die Werkzeugindustrie konnte ein Umsatzplus von 7,2 Prozent einfahren – dies ist vor allem der gesteigerten Nachfrage um 9,7 Prozent im Inland zu verdanken. Aber auch die Zahlen im Export können sich sehen lassen: Hier haben die deutschen Hersteller um 7,7 Prozent zugelegt.

Erfolgsmeldungen aus allen Ecken der Branche

Auch beim Werkzeugfachhandel sieht es gut aus: Positive Entwicklungen gab es vor allem in den Bereichen Arbeitsschutz, Präzisionswerkzeuge und Industriebedarf. Die guten Zahlen sind unter anderem auf die florierende Baukonjunktur und den Aufschwung im Handwerk zurückzuführen. Aus dem Wuppertaler Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler kamen ebenfalls Erfolgsmeldungen: Demnach stieg das Handelsvolumen um 8,8 Prozent, vor allem bedingt durch positive Entwicklungen im Stahl und bei der Haustechnik. Aus den gleichen Gründen konnte auch der Verband der Nordwest Handel AG in den ersten drei Quartalen 2017 im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum im Vorjahr um 15,5 Prozent wachsen. Trotz des schlechten Wetters in den traditionell umsatzstärksten Monaten April und Mai ging es auch in den Baumärkten vorwärts: Nach dem ersten Halbjahr 2017 konnte ein Umsatzplus von immerhin 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden.

Jenseits der Bundesrepublik geht es etwas gemächlicher voran: „In Europa liegt der Umsatz nur leicht über dem Vorjahr. […] Dennoch lässt sich aus globaler Sicht seit Jahren eine leichte Umsatzsteigerung im Bereich des Baumarkthandels verzeichnen, so John W. Herbert, General Secretary European DIY Retail Association.

Umgang mit dem digitalen Handel

Egal ob Profi oder Hobby-Heimwerker – der Trend zum Onlinekauf nimmt weiter zu. Die verschiedenen Online-Plattformen werden ebenso wie Shop-Lösungen immer wichtiger für den Fachhandel. Hier gab es in den letzten zwei Jahren viel Bewegung. Laut dem Zentralverband Hartwarenhandel ist die kanalübergreifende Kundenansprache zwar zweifellos wichtig. Im Fokus stehen solle aber die Konzentration des Fachhandels auf die eigene Leistung und Stärke.

Ziel ist es, sowohl das stationäre als auch das Online-Potential optimal auszuschöpfen, um so künftig über Argumente und Vorteile zu verfügen, die dem rein preisgetriebenen Internetgeschäft etwas entgegensetzen können. Gleichzeitig soll das Angebot des Handels um Leistungen angereichert werden, die nicht so einfach internetfähig sind. „Um auch in Zukunft gegenüber den Internetriesen bestehen zu können, müssen wir uns als stationärer Handel stärker denn je über Serviceangebote und Mehrwerte profilieren.“, erläutert Enrico Laskowski, Geschäftsführer der Grenzland Baugeräte Handelsgesellschaft mbH & Co. KG.

Auch auf der EISENWARENMESSE 2018 wird das Thema „Digitaler Handel“ wieder einen besonderen Platz einnehmen: Nach der erfolgreichen Premiere der E-Commerce arena 2016 soll das Ganze im nächsten Jahr zu einer zweitägigen Veranstaltung ausgebaut werden.

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Die INTERNATIONALE EISENWARENMESSE KÖLN findet vom 06. bis zum 08. März 2016 statt.

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Co-Autoren von Hardware Cologne

Rainer Langelüddecke
Rainer Langelüddecke
Geschäftsführer
FWI

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