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Geschäftsjahr 2016: BHB vermeldet positive Bilanz

Stand: BHB, Halle 5.1

Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) zieht eine positive Bilanz des Geschäftsjahres 2016. Die Unternehmen des deutschen DIY-Handels befinden sich mit einem Gesamtbruttoumsatz von 18,24 Milliarden Euro weiter auf Erfolgskurs. Auch der Baumarkthandel in Österreich kann im Geschäftsjahr 2016 an die erfolgreiche Branchenentwicklung des Vorjahres anschließen, die Schweizer Baumärkte bestätigen das Vorjahresergebnis knapp.

„Nach einem eher zögerlichen Jahresstart haben die Umsatzzuwächse im 2. und 3. Quartal entscheidenden Anteil am erfolgreichen Geschäftsjahr 2016“, betont BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst. „Mit dem Umsatzwachstum von 1,5 Prozent liegt unsere Branche im oberen Bereich des Zielkorridors der zu Beginn 2016 selbstgesteckten Jahresziele. Der Verband und die Branche können sich mit der Marktperformance der Handelsunternehmen 2016 zufrieden zeigen.“

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 gibt der BHB eine optimistische Prognose. Der Branchenverband gehe von einem Umsatzwachstum von 1,3 Prozent aus, betont der Sprecher des BHB-Vorstands Detlef Riesche. Potenzial für Umsatzzuwächse in der Baumarktbranche sieht der BHB insbesondere auf dem Gebiet des privaten Renovierungs- und Wohnungsbaus sowie in der wachsenden Bauwirtschaft: Der anhaltende Bauboom werde neben dem Handwerk auch dem Baumarkthandel zugutekommen. Außerdem sei der Privatkonsum für das Jahr 2017 ein entscheidender Treiber. Der Arbeitsmarkt befinde sich in hervorragender Verfassung, Lohnerhöhungen, sichere Jobs und niedrige Zinsen werden auch in diesem Jahr den Konsum fördern. Davon werde der Baumarkthandel profitieren, so der BHB.

Bedeutung von E-Commerce wächst in der Branche
Im Zeichen der Neuausrichtung der Baumarktbranche stand das vergangene Geschäftsjahr 2016. „Die Handelsunternehmen stellen sich erfolgreich den neuen Herausforderungen der sich verändernden Handelswelt und modernisieren ihre Geschäftsprozesse und Vertriebskonzepte, dies mit besonderem Fokus auf die Wünsche der Kunden“, hebt BHB-Vorstandssprecher Riesche hervor. Im Mittelpunkt steht dabei die Vernetzung von stationärer und digitaler Einkaufswelt. So optimieren die Baumärkte ihr Filialnetz und investieren gleichzeitig verstärkt in die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle. Im Jahr 2016 zeigte sich, wie schon in den vergangenen Jahren, die zunehmende Kundennachfrage nach DIY-Produkten im Online-Handel. Nach Angaben der Marktforscher von Teipel Research & Consulting setzten der stationäre Handel, der Versandhandel und die Pure Player 2,77 Milliarden Euro mit DIY-Kernsortimenten im Geschäftsjahr 2016 um. Vor allem die Produkte des Heimwerkersortiments standen online im Fokus der Kunden.

„Das Branchenergebnis 2016 hat gezeigt, dass die Unternehmen des deutschen Baumarkthandels bereits heute den Wandel aktiv und erfolgreich gestalten, ihre Geschäftsprozesse und Vertriebskonzepte optimieren und sich erfolgreich den Herausforderungen der sich verändernden Handelswelt gestellt haben und stellen werden“, betont der stellvertretende BHB-Vorstandssprecher Kai Kächelein. „Dabei gilt es für die Unternehmen unserer Branche heute und in Zukunft, ein besonderes Augenmerk auf die Wünsche unserer Kunden zu legen und sich als vertrauensvoller und erster Ansprechpartner für die Umsetzung von Projekten in Haus und Garten zu positionieren.“ Hierzu zähle insbesondere die Vernetzung stationärer und digitaler Angebote, der Ausbau des eigenen Leistungsportfolios in den Märkten vor Ort, das Anbieten zeitgemäßer Logistiklösungen oder der Ausbau der Beratungs- und Service-angebote.

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Co-Autoren von Hardware Cologne

Rainer Langelüddecke
Rainer Langelüddecke
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