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„No Copy! Pro Original“

eisenwarenmesse 2014

Besonders auf Messen besteht die Gefahr, Opfer von Produktpiraten zu werden. Trends und neue Produkte werden ausgestellt und können allseitig bewundert werden. Gleichzeitig bieten Messen betroffenen Unternehmen gute Chancen, Plagiateure zu identifizieren. Anlaufstelle auf der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE für alle Fragen zu diesem Thema ist der „No Copy!“-Stand. Dieser soll Aussteller und Besucher für das Thema Produktpiraterie sensibilisieren und direkt Hilfestellung geben.

Die Zahlen, die aus Studien zur Produktpiraterie im Maschinen- und Anlagenbau hervorgehen, sind alarmierend. Nahezu drei Viertel der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sind im vergangenen Jahr Opfer von Produktpiraterie und Plagiaten geworden. Die schwerwiegenden Folgen sind nicht nur finanzielle Defizite in Höhe von fast acht Milliarden Euro (2013), sondern auch erhebliche Imageschäden, ungerechtfertigte Regressforderungen und der Verlust, des über viele Jahre hinweg erarbeiteten Markenvorsprungs.

Auf dem Spitzenplatz der Herkunftsländer, in denen Waren gefälscht werden liegt China: 72 Prozent der Fälschungen haben hier ihren Ursprung. Der zweite Rang hingegen ist überraschend: Im vorherigen Jahr waren 23 Prozent der Nachbildungen „Made in Germany“. Hierbei handelt es sich allerdings überwiegend um „weiche Plagiate“, also Imitationen von Produktfotos, Kopien der Angebotskataloge oder von Bedienungsanleitungen.

Im Rahmen der „No Copy! Pro Original“- Initiative betreibt die Koelnmesse einen Informationsstand gemeinsam mit dem Kölner Anwaltverein und Experten des Patent- und Markenamtes. Ausstellern wird hier die Möglichkeit auf eine schnelle juristische Beratung und umfangreiche Recherchemöglichkeiten rund um das Marken- und Patentrecht gegeben. „Produktpiraterie ist ein zunehmendes Problem des internationalen Messegeschäfts, dem wir engagiert begegnen müssen. Mit `No Copy!´ stehen wir den Ausstellern aktiv zur Seite: Wir wollen Produktpiraten auf unseren Messen keine Chance geben“, betont Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Weiterhin sind im Rahmen der Initiative mehrere Fotocops auf der Messe unterwegs. Diese sorgen dafür, dass das von den Austellern ausgesprochene Fotografieverbot an den Ständen eingehalten wird. Weiterhin behält sich die Koelnmesse vor, Austellern, die wegen Produktpiraterie bereits rechtlich belangt wurden, von der Messe auszuschließen. Liegen im Vorfeld einer Ausstellung bereits konkrete Hinweise zu einer drohenden Schutzrechtsverletzung vor, weist der Messeveranstalter auf mögliche juristische Konsequenzen hin.

Der Messeveranstalter empfiehlt Austellern, die ein gewerbliches Schutzrecht für die eigenen Produkte und Marken besitzen, alle notwendigen Unterlagen zur Messe mitzubringen, um so möglichen Schwierigkeiten schon im Vorfeld einen Riegel vorzuschieben.

Weitere nützliche Hinweise und Erklärungen zum Schutzrecht gibt die „No Copy! – Pro Original“ Broschüre im Internet.

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Die INTERNATIONALE EISENWARENMESSE KÖLN findet vom 06. bis zum 08. März 2016 statt.

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Co-Autoren von Hardware Cologne

Rainer Langelüddecke
Rainer Langelüddecke
Geschäftsführer
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