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E-Commerce im Eisenwarenhandel

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Die generell positive wirtschaftliche Entwicklung der letzten 5 Jahre zeigte sich auch in der deutschen Metallwarenindustrie: 2014 konnte der Umsatz auf 90,8 Milliarden Euro gesteigert werden, im Krisenjahr 2009 waren es noch 69,8 Milliarden Euro. Damit konnte sogar das Vorkrisenniveau übertroffen werden.

Unbeeindruckt von der Krise hat der digitale Warenhandel, kurz E-Commerce, die Branche in den letzten Jahren umgekrempelt. Die technologische Entwicklung und der Einzug smarter Geräte in den Alltag haben auch im geschäftlichen Umfeld Wirkung gezeigt – der Handel verlagert sich immer mehr ins Digitale. Das zeigt sich auch in den Umsätzen im B2B-Bereich: Waren es 2007 noch 396 Milliarden Euro Umsatz, konnten 2012 bereits 870 Milliarden Euro durch digitale Geschäfte umgesetzt werden.

Betrachtet man vergleichsweise aktuelle Umsatzprognosen im deutschen B2C E-Commerce, zeigt sich das Potential, das nach wie vor in diesem Kanal schlummert. Prognosen zufolge wird der Markt 2015 auf 43,6 Milliarden Euro Umsatz anwachsen, was ein Plus von fast 12% bedeuten würde.

Digital und stationär ergänzen sich

Trotz starker Wachstumsquoten bleibt der E-Commerce nach wie vor weit hinter dem stationären Handel zurück. Das sollte Unternehmen jedoch nicht davon abhalten ihre digitale Geschäftsentwicklung zu verschieben. Tatsächlich hat sich in den letzten zehn Jahren ein breit aufgestelltes Netz aus Dienstleistern, Tools und Services entwickelt, die darauf spezialisiert sind, den digitalen Handel auf das stationäre Geschäft zu übertragen. Das Ganze steht unter dem Motto „Gelebte Integration“ – das Beste aus beiden Welten zu nutzen, um sein Unternehmen optimal zu platzieren.

Kunden erwarten in einer vernetzten Welt digitale Mehrwerte, von denen sie bereits im Vorfeld des Kaufs profitieren können. Die sogenannte „Digital Divide“, also die Lücke zwischen der Kundenerwartung und der Geschäftsrealität, ist aber nach wie vor riesig. Ein Großteil der Kunden informiert sich online vorab über Produkte, vergleicht Preise, Leistungen und Services oder trifft bereits eine Kaufentscheidung. Gelingt es dem Unternehmen, den Kunden schon online anzusprechen, können Zusatzinformationen zielgerichtet kommuniziert und über kurz oder lang auch die Summe der Abschlüsse erhöht werden.

Nicht nur für innovationsfreudige Unternehmen bieten sich also nach wie vor viele Chancen. Das jahrzehntelang gesammelte Fachwissen und die Erfahrung stellen auch in digitalen Kanälen einen enormen Mehrwert da. Wie offline geht es auch online geht es darum seine Zielgruppe, die richtigen Kanäle und die richtigen Maßnahmen zu identifizieren. Die „Werkzeuge“ dafür sind vorhanden.

Quellen: Statista 1, 2, 3

1 Kommentar »

  1. Ein hochinteressantes Thema!
    Ich freue mich darauf, mehr über e-commerce in der Eisenwaren- und Baumarktbranche zu erfahren.

    Comment by Matthias Bierbach — 21. Oktober 2015 um 21:44

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Rainer Langelüddecke
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