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Roboter sollen wertvolle Metalle im All schürfen

 

Star Trek war gestern und reine Fiktion. Planetary Resources ist heute und ihr Projekt könnte Wirklichkeit werden. Die US-Firma will in Zeiten steigenden Rohstoffmangels Roboterraumschiffe ins Weltall schicken. Ihr Ziel: Der Abbau von wertvollen Mineralien und Metallen wie Platin, Eisen, Nickel und Schwefel – das dürfte Werkzeughersteller interessieren. Doch auch Wasser soll durch rohstoffreiche Asteroiden gewonnen werden können. Am Dienstag der letzten Woche stellte Firmengründer Peter Diamandis das Vorhaben im Detail vor. Binnen zwei Jahren werden nach den aktuellen Plänen erste Erkundungsflüge stattfinden. Diese sollen feststellen, welche Asteroiden für den Abbau in Erdnähe lohnen.

Eric Anderson, ebenfalls Firmengründer von Planetary Resources, geht davon aus, dass auf einem einzigen 500 Meter großen Asteroiden so viel Platin zu finden ist, wie jemals auf der Erde abgebaut wurde. Dennoch bleibt das Unterfangen mit vielen Risiken behaftet und ist sehr kostspielig. Das „Wall Street Journal“ berichtete erst kürzlich von Studien der NASA, nach denen es 2,6 Milliarden Dollar kosten würde, einen Asteroiden mit einem Durchmesser von sieben Metern mit einem Roboterraumschiff in die Mondumlaufbahn zu befördern und dort „auszubeuten“. Da trifft es sich, dass prominente Investoren wie Regisseur James Cameron und Google-Gründer Larry Page das Projekt finanziell unterstützen.

Weitere Informationen gibt es bei stern.de (Video) und Planetary Resources

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Rainer Langelüddecke
Rainer Langelüddecke
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