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Freundliche Lastenträger

 

Leichte Nutzfahrzeuge bestimmen den Alltag im Betrieb. Doch die Zeiten, als nacktes Blech und dröhnende Diesel den Fahrern einheizten, sind lange vorbei. Moderne Nutzfahrzeuge wollen freundliche Gefährten sein. Freundlich zur Umwelt: „Euro 5“ ist zum Standard geworden, die Verbräuche sinken dank Turboaufladung deutlich. Freundlich zum Fahrer: Komfort und Ergonomie sind meist auf Pkw-Niveau. Und freundlich zu ihrem Revier: Die Palette der automobilen Lastesel reicht vom winzigen Stadtfloh bis zum rasanten Überlandfrachter auf vier Rädern. Grund genug für eine Übersicht über die Neuheiten 2011/2012.

Mercedes: Die Marke mit dem Stern setzt ganz auf umweltbewusstes Fahren. Unter dem Namen „blue efficiency“ verbergen sich zahlreiche Technologien, die den Transportern das Sparen beibringen wollen. So ist der „Vito“ jetzt optional mit einem System ausgerüstet, welches Bremsenergie zurückgewinnt und ins Bordnetz einspeist. Damit wird die Lichtmaschine entlastet, die sich etwa bei Beschleunigung abschaltet. Kleine Schritte, um die Motoren noch sparsamer zu machen.

Peugeot: Für „Boxer“ und „Expert“ gibt es seit dem Sommer neue „Euro 5“-Motoren, die jede Schadstoffschranke der Städte passieren können. Bei allen Peugeot-Modellen, die mit dem Signet „e-HDi“ geschmückt sind, sorgt ein Start-Stopp-System für Spritersparnis vor allem im städtischen Verkehr. Und der „Boxer“ bekommt schon in seiner Basismotorisierung mit 110 PS ein manuelles Sechsganggetriebe an Bord.

Volkswagen: der Marktführer – nicht nur bei „Golf“ und Co., sondern auch im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge. Dem „Caddy“ haben die Wolfsburger das Sparen beigebracht. Rund 30 Prozent weniger wollen die neuesten Modelle des kleinen Stadt-Transporters verbrauchen. 7,2 Liter auf 100 Kilometer sind in ihrer Klasse ein beachtlicher Wert. Erreicht wird dies durch zwei Turbolader, die den Dieseln zudem noch elf Prozent mehr Drehmoment entlocken.

Opel: Zwei Radstände, zwei Dachhöhen und sechs Motoren sollen den Stadtfloh „Combo“ an jede Situation anpassbar machen, in die Monteure und Handwerker kommen können.

Fiat: Der „Doblo Cargo“, das städteliebende Lastenmobil, bekommt Zuwachs. Eine Pritschen-Version will sich aufmachen, die Städte mit großer Ladefläche, aber kleinen Ausmaßen zu erobern. Die Nutzlast des „Doblo Cargo Work Up“ ist groß, er schafft auf einem Raum, auf dem drei Europaletten Platz finden, 1.000 Kilogramm Nutzlast weg.

Citroën: Auch beim Avantgarde-Hersteller sorgen neue Motoren in „Berlingo“ und „Jumper“ für das Überspringen der „Euro 5“-Hürde. Als allgemeingültiges Mittel zum Spritsparen helfen Start-Stopp-Systeme, um bis zu 20 Prozent weniger Diesel durch die Brennräume fluten zu lassen. Der „Jumper“ wird bei Bedarf mit einer Anti-Schlupf-Regelung namens „Intelligent Traction Control“ ausgestattet, die für bessere Zugkraft sorgen will.

Ford: Der „Transit“ ist seinen rostigen Wurzeln längst entwachsen. Für das Jahr 2012 wurde der Kastenwagen mit einem neuen 2,2-Liter-Turbodiesel ausgestattet. Mehr Leistung, weniger Verbrauch und weniger Emissionen waren erklärte Ziele des Duratorq-TDCi-Motors. Gegen Rost hilft eine Vollverzinkung des Unterbodens und die beruhigende Garantie von zwölf Jahren.

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Co-Autoren von Hardware Cologne

Rainer Langelüddecke
Rainer Langelüddecke
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