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Praktiker-Restrukturierung: Es bleibt kein Stein auf dem anderen

 

Praktiker sortiert sich neu. Und verlegt dabei sogar seine Konzernzentrale. Aber der Reihe nach: Der Aufsichtsrat des schwächelnden DIY-Konzerns hat ein weitreichendes Restrukturierungspaket verabschiedet. Der Vorstand bleibt von den Maßnahmen nicht ausgenommen und wird verkleinert. Darüber hinaus ändern sich die Zuständigkeiten.

Ab sofort zeichnet Thomas Fox für das gesamte operative Geschäft im In- und Ausland verantwortlich. Personal und Standortmanagement liegen bei Josef Schultheis. Markus Schürholz bleibt unverändert für den gesamten Finanzbereich sowie für IT und Logistik zuständig.

Strategisch steht die Schärfung der Zwei-Marken-Strategie in Deutschland im Zentrum des Restrukturierungspakets und damit die Absicht, die Flächenproduktivität des deutschen Filialnetzes spürbar zu erhöhen. Die Positionierung der beiden Marken Praktiker und Max Bahr bleibt bestehen, die Markenprofile sollen aber weiterentwickelt werden. Praktiker setzt dabei noch stärker auf den selbsterklärenden, diskontierenden Baumarkt mit einfacher Kundenführung im Markt, einer weiter vereinfachten Preis-, Qualitäts- und Markenstruktur, einer durchgängigen Präsentation der Eigenmarke Praktiker als „clevere Wahl“ und weiteren Anpassungen der Regalpreise auf ein noch attraktiveres Niveau. Bei Max Bahr werden dagegen die Dienstleistungsangebote für den Kunden ausgeweitet. Und dabei wird aufs Tempo gedrückt. Bereits Anfang 2012 werden die ersten Märkte, die das neue Konzept für den Kunden durchgängig erlebbar machen, vollständig umgerüstet sein.

Für die Modernisierung aller Standorte und für die Überarbeitung der Sortimente und Angebotskategorien ist in den nächsten drei Jahren eine kräftige Aufstockung der Investitionen in Höhe von mehr als 300 Mio. Euro geplant.

Doch damit nicht genug. Denn die Konzernzentrale wird von Kirkel (Saarland) nach Hamburg verlegt. Im Praktiker-Konzern und in outgesourcten Unternehmensteilen sollen am Ende des Restrukturierungsprozesses rund zwei Drittel der heutigen Arbeitsplätze mit zentralen Funktionen erhalten bleiben. Mit der Zusammenlegung der Zentralen und mit dem damit verbundenen Personalabbau beabsichtigt der Konzern die „Kosten wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen“.

Weiterführende Links:

Praktiker trennt sich im Rahmen der Umstrukturierungsmaßnahmen von Testimonial Boris Becker

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Rainer Langelüddecke
Rainer Langelüddecke
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